Kultur: Der schöne Schock
500 Jahre nach Andrea Mantegnas Tod inszeniert Italien die Renaissance der Renaissance – mit Rätseln und Sensationen
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Bevor Mitte dieser Woche auf der Berliner Museumsinsel in altem und zugleich völlig neuem Glanz das Bode-Museum mit seinen Prunkstücken vor allem der Skulpturenkunst der italienischen Renaissance eröffnet wird, wirft das Ursprungsland noch einmal ein strahlendes Licht – mit einer kunsthistorischen Sensation. Der Fall ist so, als würde von Leonardo da Vinci, dem Maler, Maschinenerfinder und gelegentlichen Architekten, plötzlich eine jahrhundertelang übersehene Figurengruppe entdeckt. Es geht dabei um Andrea Mantegna (1431 bis 1506), im 500. Todesjahr des früh mit Leonardo, Raffael oder Giorgione in einem Atem gerühmten Malers und Zeichners.
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