Dokumentarfilm „Der schönste Junge der Welt“: Schutzlos in der Kinomaschinerie
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Der jungenhafte Björn Andrésen entsprach genau den Vorstellungen von Thomas Mann - und des Regisseurs Luchino Visconti.

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Dokumentarfilm „Der schönste Junge der Welt“: Schutzlos in der Kinomaschinerie

Luchino Visconti entdeckte Björn Andrésen für seinen „Tod in Venedig“. Ein Dokumentarfilm erzählt nun die Geschichte hinter einer vermeintlich glamourösen Jugend.

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Als Luchino Visconti im Februar 1970 für seine Verfilmung von Thomas Manns „Der Tod in Venedig“ einen Jugendlichen suchte, der die Rolle des Todesengels Tadzio spielen kann, fand er die Figurenbeschreibung im Text: „Welche Präzision des Gedankens, (…) ausgedrückt in diesem gestreckten und jugendlich vollkommenen Leibe!“ Jugendliche Schönheit als Gedanke, nicht als Körper, nicht als Persönlichkeit. Der Darsteller des Tadzio musste kein Schauspieler sein, sich nicht in seine Rolle vertiefen, es reichte ein Gesicht, ein paar Bewegungen, Posen.

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