Pop: Der Sommer der Liebe währt ewig
Rückkehr des Psychedelic-Rock: Das Konzert von Brian Jonestown Massacre im Berliner Columbia-Club.
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Ganz links am Bühnenrand hat er sich versteckt: Anton Newcombe, der Mann, der so gerne eine harte Nudel wäre und sich als Reinkarnation von Brian Jones versteht, dem verstorbenen Rolling-Stones-Gitarristen. Jones gab zusammen mit dem Massenselbstmord von Jonestown den Namen für Anton Newcombes Band The Brian Jonestown Massacre. Die wird seit Mitte der neunziger Jahre als Hoffnungsträger der Rockmusik gehandelt und genießt den zweifelhaften Ruf, eine Ansammlung von drogenabhängigen Wirrköpfen zu sein. Schön zu sehen ist das in dem Film „Dig!“, der die Rivalität der Band mit den Kollegen von den Dandy Warhols thematisiert und Newcombe als exzentrischen Knallkopf darstellt, der im Drogenrausch seine Mitmusiker von der Bühne prügelt.
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