"Cloud Atlas" - der Film: Der Tykwer-Wachowski-Komplex
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Tom Hanks als Schiffsarzt und Jim Sturgess als sein Patient.

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"Cloud Atlas" - der Film: Der Tykwer-Wachowski-Komplex

David Mitchells Roman "Cloud Atlas" galt als unverfilmbar. Nun läuft das 100-Millionen-Dollar-Ding, das unbedingt ein Erfolg werden muss, im Kino. Nur funktioniert die sechs Episoden und fünf Jahrhunderte umspannende Story nicht sonderlich.

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Wenn die Erinnerung an den mächtig prächtigen Bildersalat nicht trügt, dann öffnet sich für die Heldin aus Episode 5, Duplikantin Sonmi-451, nach ihrem restirdischen Leidensweg und zu Beginn ihrer Göttinnenwerdung eine Himmelstür. Ob die Macher von „Cloud Atlas“ bei dieser im Jahr 2144 siedelnden Szene womöglich an „Heaven’s Gate“ gedacht haben, Michael Ciminos Jahrhundertflop? Das wäre arg viel der prognostischen Selbstironie. Denn Ciminos megalomanischer Spätwestern von 1980, dessen Budget sich damals auf die Rekordhöhe von 44 Millionen Dollar schraubte, ruinierte nicht nur die Unabhängigkeit des traditionsreichen Studios United Artists, sondern auch Ciminos Ruf als Regisseur.

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