Kultur: "Deza-Femijet": Ohne Kommentar
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Kultur: "Deza-Femijet": Ohne Kommentar

Kindern sieht man beides an: was die Erwachsenen verdrängen und was sie verbrochen haben. In Südjugoslawien suchte der ungarische Regisseur Ferenc Moldovani Kinder, die den Kosovo-Konflikt miterleben, ob als Serben oder Albaner.

Von Caroline Fetscher

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Kindern sieht man beides an: was die Erwachsenen verdrängen und was sie verbrochen haben. In Südjugoslawien suchte der ungarische Regisseur Ferenc Moldovani Kinder, die den Kosovo-Konflikt miterleben, ob als Serben oder Albaner. Sie geben dem Film seinen schlichten Titel, "Deza-Femijet", der in beiden Sprachen "Kinder" bedeutet. Es ist ein besonderer Dokumentarfilm, dessen Stärke im Verzichten besteht: auf Farbe, auf Kommentare aus dem Off, auf gängige Schnitte und Sequenzen. Nur nicht auf eine melancholische Musik zwischen Erzählpassagen, etwa so, als wollte er die Gefühle besser einbetten, die der Film, eine ergreifende Mischung aus Empathie und Diskretion, im Zuschauer weckt.

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