"Paradies: Hoffnung": Dicke Melanie, gutes Kind
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Sprechstunde. Melanie (Melanie Lenz) beim Diätarzt (Joseph Lorenz).

© Berlinale

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"Paradies: Hoffnung": Dicke Melanie, gutes Kind

Ambivalente Avancen im Diätcamp: Ulrichs Seidls „Paradies: Hoffnung“ ist der letzte und mit Abstand schwächste Teil seiner Trilogie. Schade, dass die Berlinale sich dafür hergegeben hat.

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Überraschungen sehen anders aus. Zu Recht hat die „Süddeutsche Zeitung“, die in diesem Jahr die Rolle des Spielverderbers zu Festivalstart übernahm, auf den Mangel an Weltpremieren im Wettbewerb hingewiesen. Nicht nur, dass die Berlinale – mit dem in China vor einem Monat angelaufenen „The Grandmaster“ – gegen das Prinzip der Großfestivals verstößt, zur Eröffnungsgala den Honoratioren und Sponsoren vielleicht nicht das Beste, doch zumindest stargespicktes Neues zu bieten. Auch die Übernahme von drei bereits im Januar in Sundance gelaufenen Titeln sorgt für Missmut: Über „Before Midnight“, „The Necessary Death of Charlie Countryman“ und „Prince Avalanche“ sind in den überall ausliegenden täglichen Bulletins von „Variety“, „Screen“ und „The Hollywood Reporter“ bereits überwiegend gedämpfte Kritiken erschienen.

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