Kultur: Die andere Seite
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Neusachliche Erotik. 1991 schuf die schwedische Fotografin Tuija Lindström ihre Serie „Girls at Bull’s Pond“. Ihre männlichen Kollegen lehnten damals die Bilder, die in der Berliner Galerie for Swedish Photography gezeigt werden, vehement ab. Foto: Tuija Lindström

© Tuija Lindström / Swedish Photo

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Neuer Feminismus: ein Magazin und mehrere Ausstellungen machen Mut.

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Dass ihre Aufnahmen einst in Schweden bösen Streit auslösten, lässt sich heute, nur eine Generation später, kaum fassen. Tuija Lindström zeigte damals schlafende Künstler im Gras, einen runden Po in engem Rock, nackte Frauen, die mit geschlossenen Augen auf einem Waldteich treiben, und die Unterseiten riesiger Bügeleisen. Neun ihrer Arbeiten aus den Achtzigern sind nun in der Berliner Galerie Swedish Photography (Karl- Marx-Allee 62, bis 17.3., Mi–Sa 12–18 Uhr) zu sehen, eine Elegie in Schwarz-Weiß, bei der die Motive mal wie aus Marmor aussehen, mal wie Traumfiguren. Elegante, höchst subjektive Fotografie.

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