Michel Houellebecq und "Serotonin"
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Ritter der Ehrenlegion. Michel Houellebecq, geboren 1956, im November 2014 vor dem Pariser Pavillon Carré de Baudouin.

© Miguel Medina/AFP

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"Serotonin" von Michel Houellebecq: Die letzte Karte spielen

Bekenntnisse eines impotenten Erotomanen: Michel Houellebecq und sein Roman „Serotonin“.

Von Gregor Dotzauer

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Seine sich verfinsternde Welt lebt von so ziemlich jeder Provokation – nur nicht von Überraschungen. „Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was getan wurde, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne“, lautet die alttestamentarische Weisheit aus dem Buch der Prediger, der sich Michel Houellebecq, um einige nietzscheanische Drehungen auf den aktuellen spätkapitalistischen Stand gebracht, bedenkenlos anschließen könnte.

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