Entfremdung und Erschöpfung: Die Logiken des Pathologischen
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Erschöpfung durch Beschleunigung. Sinnbild des modernen Angestellten in seiner schlafenden Tokioter Version.

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Entfremdung und Erschöpfung: Die Logiken des Pathologischen

Die Star-Soziologen Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa entwerfen die Umrisse einer zeitgemäßen Gesellschaftstheorie.

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Die Klage über den Bedeutungsschwund der Soziologie kam schon in den 1980er in Mode, als sich die Disziplin aus dem Modus der Welterklärung in Bindestrich-Nischen und die empirische Forschung verabschiedete. Nach dem scheinbaren Siegeszug des universalen Kapitalismus und der Rede vom „Ende der Geschichte“ geriet die Geschichtsphilosophie in Bedrängnis und mit ihr die Kategorie Gesellschaft. Statt normativer Gesellschaftstheorien schickten die prominenten Vertreter des Fachs nun „Sozialtheorien“ auf den Weg, ganz im Sinne der neoliberalen Wende, die Margret Thatcher einst auf die Formal brachte: „There is no such thing as society, only individual men and women and their families.“

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