Sanktionen gegen Theaterleute: Die Münchner CSU gibt den Orban
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Wer schreibt wem was vor? Matthias Lilienthal und sein Vorgänger als Intendant der Münchner Kammerspiele, Johan Simons (r.) im September 2013.

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Sanktionen gegen Theaterleute: Die Münchner CSU gibt den Orban

Die Kunst ist frei in Deutschland - gerade die staatlich subventionierte, und es ist mehr als nur bedenklich, dass die Münchner CSU das offenbar nicht so sieht. Ein Kommentar.

Christiane Peitz
Ein Kommentar von Christiane Peitz

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Was haben Herbert Achternbusch, Matthias Lilienthal und Christian Stückl gemeinsam? Mit allen dreien kommt die CSU dermaßen heftig nicht klar, dass sie die qua Verfassung garantierte Meinungs- und Kunstfreiheit am liebsten aushebeln würde. Der Unterschied: Es ist 35 Jahre her, dass dem Regisseur von „Das Gespenst“ staatliche Preisgelder durch den CSU-Innenminister Friedrich Zimmermann vorenthalten wurden. Die Forderung der Münchner CSU, „dienstaufsichtsrechtliche Maßnahmen“ gegen die Intendanten der Kammerspiele und des Volkstheaters einzuleiten, weil sie mit 128 weiteren Institutionen zur Anti-Rechtsruck-Demo aufrufen, ist erst zwei Tage alt.

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