Ausstellung in der Gemäldegalerie: Die namenlose Verführerin
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Deftig. Rembrandt Radierung "Josephs Verführung" von 1634.

© bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

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Ausstellung in der Gemäldegalerie: Die namenlose Verführerin

Joseph und die Frau des Potiphar: eine Kabinettsausstellung in der Gemäldegalerie.

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Im Alten Testament hat sie nicht einmal einen Namen. Die Frau des Potiphar bleibt die Fremde, die Andere, die gefährliche Verführerin. Weil Joseph sich ihr verweigert, beschuldigt sie ihn der Vergewaltigung und bringt ihn ins Gefängnis. So steht es in der Genesis. Später hat die Josephsgeschichte andere Künstler und Dichter zu eigenen Versionen inspiriert. Die Studioausstellung „Joseph und Zulaikha. Beziehungsgeschichten zwischen Indien, Persien und Europa“ in der Gemäldegalerie vergleicht nun mithilfe von Leihgaben aus den Sammlungen der Staatlichen Museen die Unterschiede und Überschneidungen in christlichen und islamischen Darstellungen. Und siehe da: ein Happy End ist möglich.

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