Verbrecher JAGD: Die Normalität des Bösen
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Verbrecher JAGD: Die Normalität des Bösen

Ellen ist eine anständige Norwegerin: „Sie glaubt an die Sozialdemokraten, an die Hierarchie in der Schule und an den Nationalfeiertag“. Ellen kann sich einfach nicht vorstellen, dass etwas richtig Schlimmes passiert in ihrem Land.

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Ellen ist eine anständige Norwegerin: „Sie glaubt an die Sozialdemokraten, an die Hierarchie in der Schule und an den Nationalfeiertag“. Ellen kann sich einfach nicht vorstellen, dass etwas richtig Schlimmes passiert in ihrem Land. Und tief im Herzen – da sind sich alle sicher, die Ellen kennen! – glaubt sie sogar, dass der Mann, der kurz zuvor auf der Insel Utøya ein Blutbad angerichtet hat, weder böse noch verrückt ist. Er ist halt als Kind „nicht genug geliebt worden“. Und das alles, obwohl Ellen gerade ihre eigene, private Tragödie erlebt. Am Tag des Massakers ist ihr achtjähriger Sohn ums Leben gekommen. Und die Polizei vermutet, dass es kein Unfall war. Der Hauptverdächtige: Ellens Mann Jon.

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