Ernst Lubitsch Film "Sumurun": Die Noten des Despoten
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Szene aus dem Ernst-Lubitsch-Film "Sumurun"

© mauritius images / SilverScreen / Alamy

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Ernst Lubitsch Film "Sumurun": Die Noten des Despoten

Victor Hollaenders Musik zu dem Stummfilm „Sumurun“ von 1920 galt als verschollen. Jetzt ist der Klavierauszug wieder aufgetaucht.

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Eines Nachmittags laden Hans Castorp und sein Vetter eine Mitpatientin des Sanatoriums „Berghof“ ins Bioskop-Theater von Davos-Platz ein. Am Film finden sie wenig Gefallen: „Es war eine aufgeregte Liebes- und Mordgeschichte, die sie sahen, stumm sich abhaspelnd am Hofe eines orientalischen Despoten, gejagte Vorgänge voll Pracht und Nacktheit, voll Herrscherbrunst und religiöser Wut der Unterwürfigkeit, voll Grausamkeit, Begierde, tödlicher Lust“. Den Stoff zu der Bioskop-Episode im „Zauberberg“ verdankte Thomas Mann einem am 24. September 1920 im Tagebuch erwähnten Kinoabend: „Abends mit P. im Lichtspieltheater am Sendlingerthor: Sumurun. Ziemlich abgestoßen, übrigens müde.“

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