Filmkomödie „Late Night“: Die Quote muss stimmen
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Talkmasterin Katherine (Emma Thompson, rechts) hat Molly (Mindy Kaling) als Autorin eingestellt.

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Tagesspiegel Plus

Filmkomödie „Late Night“: Die Quote muss stimmen

Emma Thompson und Mindy Kaling als Sparringspartnerinnen in der TV-Satire „Late Night“. Die Komödie sprüht vor Witz, wird aber gegen Ende arg rührselig.

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Fernsehen ist eine schlimme Zyniker-Branche. Besonders die private, US-amerikanische Variante. Sind deine Quoten super, bist du ein Star. Sind sie mies, bist du weg vom Bildschirm. Das ist im Kino seit Sidney Lumets böser Satire „Network“ von 1976, wo Anchorman Howard Beale der Einschaltquoten wegen vor laufenden Kameras erschossen wird, ein populäres Thema. Einen deutschen Ableger hat einst der selige Helmut Dietl geschaffen, „Late Show“ mit Thomas Gottschalk und Harald Schmidt stammt von 1999. Und auch im Fernsehen selbst sind die eigenen verderbten Sitten ein Dauerbrenner, wie bis 2013 die überaus erfolgreiche Sitcom „30 Rock“ zeigte.

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