Kino: Die Smartphone-Folter
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Des einen Spaß, des anderen Schmerz. Szene aus „Fatal“ von Lee Don-ku.

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Kino: Die Smartphone-Folter

Gewalt und Leidenschaft, politisch und privat: Das Filmfestival im koreanischen Busan zeigt, wie die Zukunft aussieht - als wären wir schon in der Mitte des 21. Jahrhunderts angelangt.

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Telefonieren geht gar nicht. Das heißt, natürlich sind die Geräte, die nahezu jeder neun- bis neunundzwanzigjährige Koreaner nahezu jederzeit in Händen hält, auch zur digitalen Übermittlung analog erzeugter menschlicher Kommunikationsimpulse in der Lage. Aber was, wenn sie fast so tabletmonstergroß sind, dass kaum eine Männer- und erst recht keine Frauenhand sie noch ans Ohr halten mag? Dann hockt man eben, von der Metro bis hinauf in die künstlichen Parks auf Hochhausdächern, vor den neonbunt hartplastikummantelten Smartphones und hackt beiddäumig auf die Tastaturen ein, bis die Displays glühen.

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