„Bruder aller Bilder“ von Georg Klein: Die weite Zone des Lebendigen
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Der Autor Georg Klein in seinem Garten, 2012.

© Carmen Jaspersen/dpa

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„Bruder aller Bilder“ von Georg Klein: Die weite Zone des Lebendigen

Tiere, Pflanzen, alte Technik: Georg Kleins Roman „Bruder aller Bilder“ ist ein starkes Stück.

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Wenn es um einen Roman von Georg Klein geht, muss man nicht mit dem Plot ins Haus fallen. Natürlich soll von Handlungen die Rede sein – zunächst aber vom Näherliegenden: von Figuren, „morgendumm bis in die Fingerspitzen“ oder „tiertaub und pflanzenblind“. Von Wortfindungen wie „sportsinniger Zufall“ oder von aus der Zeit gefallenen Märchenorte wie „Altstadtbackstübchen“. Überhaupt: von den vielen Diminutiven, von „Stäbchen“ und „Maschinchen“, von „Ührchen“ und „Sesselchen“, die diesen Roman mit dem Titel „Bruder aller Bilder“ als fragwürdige Idylle ausstaffieren. Man kann es Sprachkunst, Manier oder gar Manieriertheit nennen – es ist der Stoff, aus dem das Georg-Klein-Universum gemacht ist.

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