Archäologie in Süditalien: Die Welt als Villa und Vorstellung
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Sehnsuchtsweiten. Das Castello auf Ischia. Foto: Rainer Kiedrowski/p-a/DuMont

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Archäologie in Süditalien: Die Welt als Villa und Vorstellung

Der Golf von Neapel gehört zu den schönsten Gegenden der Welt. Vor zweitausend Jahren bauten hier die Römer ihre Landhäuser, heute kommen Touristen. Eine Spurensuche in Sorrent, Pompeji und Castellamare.

Von Frederik Hanssen

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„Als Ingenieur bin ich viel herumgekommen“, sagt unser Vermieter. „Ich war auf allen fünf Kontinenten – das hier aber ist und bleibt für mich das schönste Panorama der Welt.“ Staunend stehen wir auf der Terrasse unserer Ferienwohnung in Sorrent, vor uns erstreckt sich der gesamte Golf von Neapel – von der Insel Ischia über die dicht besiedelten Hänge am Fuße des Vesuvs bis zum Bergrücken bei Vico Equense, über den man die Steilküste von Sorrent erreicht, auf der einzigen, chronisch verstopften Landstraße, die sich dann kurvenreich weiter Richtung Positano und Amalfi windet. Wir sind unterwegs auf den Spuren der alten Römer, die schon vor über 2000 Jahren diese Gegend als idealen Standort für ihre Landhäuser entdeckten.

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