Kultur: Die Worte, die ich hörte
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Kultur: Die Worte, die ich hörte

Gesammelte Essays: Joachim Sartorius wird 60

Von Gregor Dotzauer

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Drei Zeilen, die in die Essays von Joachim Sartorius hineinführen und wieder hinaus. Wie eine Leuchtschrift fließen sie über die Vorder- und Hinterklappen seines Buches: „Nie war ich im Inneren der Schiffe. Aber ich weiß von ihnen durch Worte, die ich hörte, und Bilder, die ich sah.“ Die dies von Euripides in den Mund gelegt bekommen hat, ist Hekuba, die entthronte Königin von Troja. Der es sich als poetologisches Credo zu Eigen macht, hätte kein rätselhafteres Sinnbild für das finden können, was Dichtung ausmacht und die Hohlräume, die sie umschließt.

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