Öko-Internet: Digitale Dreckschleudern
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Es läuft und läuft. Wenn sich die Nacht über die LAN-Party legt. Foto: Reuters

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Öko-Internet: Digitale Dreckschleudern

Der Online-Mensch als Klimaschuft: Das Netz ist ein gigantischer Stromfresser – und ein blinder Fleck. Nur wenige Außenseiter in der Branche setzen sich für eine ökologische Informationstechnologie ein.

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Er kam, um zu schmeicheln. Als Christian Friege, Chef des Ökostrom-Anbieters Lichtblick, dem diesjährigen Berliner Blogger-Kongress Re:publica seine Aufwartung machte, war er voll des Lobes. „Das Internet verändert Machtgefüge, Märkte, Marken!“, rief er dem jungen Publikum zu. Das Web 2.0 ermögliche eine neue Debattenkultur, auch beim Thema Nachhaltigkeit: „Es kann die Energiewende kritisch begleiten und damit auch beschleunigen.“ Die Botschaft des Hauptsponsors war deutlich: Liebe Blogger, bloggt grün, grüner, am grünsten.

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