Max-Ophüls-Filmfestival: Ein Drama voll Wut und Zerstörung
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Eine Hütte in den Bergen. Regisseur Simon Jaquemet porträtiert in seinem Debütfilm „Chrieg“ eine aggressive Jugendgang.

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Max-Ophüls-Filmfestival: Ein Drama voll Wut und Zerstörung

Die zentralen Themen des Max-Ophüls-Filmfestivals waren Schuld und Vergebung. Den Hauptpreis gewann das Schweizer Jugenddrama „Chrieg“.

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Maskiert und mit Baseballschlägern in der Hand schleichen sich die Jugendlichen auf das Anwesen. Ali (Ella Rumpf) kennt den Weg und weiß, wo der Schlüssel versteckt ist. Schließlich ist es das Haus ihrer Eltern. Die Playstation und die Schnapsflaschen werden in Sicherheit gebracht – und dann geht es los: Die teuren Gemälde an der Wand werden zerschnitten, das Aquarium zertrümmert und das ganze Mobiliar innerhalb weniger Minuten kurz und klein geschlagen. In dem Film „Chrieg“ des Schweizer Filmemachers Simon Jaquemet zieht die Jugend in den Krieg gegen die Erwachsenenwelt. Dies ist kein harmloser Generationskonflikt, sondern ein zielloser Rausch der Wut, der sich hier gewaltsam Luft verschafft. Und die Insignien der selbstzufriedenen Wohlstandsgesellschaft mit dem Baseballschläger zerschmettert.

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