Im Kino: "Der Staat gegen Fritz Bauer": Ein Mann im Widerstand
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Schon wie dieser hessische Generalstaatsanwalt namens Fritz Bauer (Burghart Klaußner) raucht!

© Foto: alamodefilm

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Im Kino: "Der Staat gegen Fritz Bauer": Ein Mann im Widerstand

Lars Kraumes Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ ist ein Meisterstück mit einem brillanten Burghart Klaußner - als dem Nazijäger, ohne den es die Auschwitzprozesse nicht gegeben hätte.

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Für die Einsamkeit, das wohl prägendste Lebensgefühl des ungewöhnlichen Menschen Fritz Bauer, findet dieser Film ein eindrückliches Bild. An einem Sonntagvormittag spielt der hessische Generalstaatsanwalt in einem Eckchen seines kargen Wohnzimmers Schach gegen sich selbst. Ende der fünfziger Jahre, vor der Erfindung des Schachcomputers, blieb solitären Schachfans nur diese kuriose und höchst herausfordernde Variante des Spiels. Nicht von einem Standpunkt aus denkt man dabei strategisch auf Sieg, sondern wechselt dauernd die Perspektive, indem man nach jedem Zug das Brett dreht. Am Ende einer solchen Partie stehen nicht Sieg oder Niederlage. Sondern Sieg und Niederlage, gleichzeitig.

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