Konzert im Kammermusiksaal: Ein Mönch bittet zum Mitdenken
zum Hauptinhalt
Igor Levit,

© Gregor Hohenberg/ Sony Classical

Tagesspiegel Plus

Konzert im Kammermusiksaal: Ein Mönch bittet zum Mitdenken

Zwiesprache mit dem Notentext: Der russische Pianist Igor Levit spielt Schostakowitsch. Ihm kann es nicht komplex genug sein.

Von Frederik Hanssen

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Igor Levit ist der Klassikstar für die Intellektuellen. Wenn der 1987 in Nischni Nowgorod geborene und in Deutschland aufgewachsene Pianist sein Repertoire auswählt, kann es ihm gar nicht komplex genug sein. Schon das Konzertexamen hat er mit Beethovens monumentalen „Diabelli-Variationen“ bestritten, seine Debüt-CD versammelte späte Sonaten des Wiener Klassikers. Bach gehört zu seinen Favoriten, er liebt alles Zyklische und vermag beim Liveauftritt durch die pure Kraft seiner Konzentrationsfähigkeit selbst die Werke unterschiedlichster Komponisten zur gedanklichen Einheit zu zwingen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })