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Tagesspiegel Plus
Unterdrückung der Uiguren – „Everybody Is Gone“: Eine eindringliche Performance in Berlin macht Chinas Staatsterror begreifbar
„Everybody Is Gone“ lässt Besucher die Methoden von Überwachung und Gehirnwäsche am eigenen Leib spüren – ohne China beim Namen zu nennen.
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In einem großen Raum steht eine Frau in gebügeltem gelben Hemd und schwarzem Rock, am Arm eine rosafarbene Binde. Herablassend blickt sie die sieben Männer und Frauen an, die sie angewiesen hat, sich vor ihr aufzureihen. „Singt mir nach!“, blafft sie und intoniert im Gestus einer Gefängniswärterin, die in ihren Insassen ungezogene Kinder sieht, ex-akt ar-ti-ku-lie-rend: „Wir sind stolz und stark, geloben, treu zu sein! / Einigkeit – wir sind alle eins!“
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