„Atlantis“ von Kreisky: Einmal Galle mit Herz, bitte!
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Die Band Kreisky.

© Ingo Pertramer

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„Atlantis“ von Kreisky: Einmal Galle mit Herz, bitte!

Zwischen Banalität und Tiefgang: Die Band Kreisky veröffentlicht mit „Atlantis“ ein tolles Album. Aus Grantlern werden Zeremonienmeister der Selbstermächtigung.

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Es ist naheliegend, dass der Mensch in einer kaputten und durchseuchten Welt zuweilen die Flucht in den Mythos antritt. Und weil manche Österreicher das eigene Land als noch kaputter und durchseuchter wahrnehmen, entstanden gerade hier bunt ausgepinselte Eskapismus-Fantasien. Irgendwer taufte das mal Austro-Futurismus. Die Gruppe Ja, Panik wich in das utopische „Libertatia“ aus, Kreisky finden nun ihr Exil in „Atlantis“. Jenem sagenumwobenen, versunkenen Inselreich, das Menschen schon zu Platons Zeiten Rätsel aufgab.

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