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Tagesspiegel Plus
Roman "Levys Testament": Erinnern und durcharbeiten
Ulrike Edschmid wurde mit einem RAF-Roman bekannt. Ihr neues Buch „Levys Testament“ erzählt vom Leben eines befreundeten Theaterregisseurs.
Von Meike Fessmann
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Manchmal gibt es diese entspannten Zeiten, da traben das private und das öffentliche Leben gemütlich nebeneinander her. Man nimmt zur Kenntnis, was geschieht, aber die politischen Ereignisse scheinen das eigene Leben nur punktuell zu berühren. Man könnte das den Nullzustand der Normalität nennen, beargwöhnt oder geschätzt, je nach Perspektive, die auch mit dem Gefühl der Zugehörigkeit zu tun hat. In Zeiten des Umbruchs, der Revolution oder der weltweiten Krise funktioniert das nicht.
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