Zeitschriften: Fass! Dich! Kurz!
Kurz schreiben hat Schriftsteller schon immer fasziniert. Twitter macht aus der Tugend auch eine Not - mit Chancen für das Schreiben im Netz, wie die New Yorker Zeitschrift "n+1" feststellt
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Im Jahr 1986, als der amerikanische Creative-Writing-Professor Jerome Stern den ersten Wettbewerb für „MicroFiction“ einrichtete, waren 250 Wörter noch das schlankste der literarischen Gefühle. Nicht ohne zehn Jahre später in der Anthologie zu The World’s Best Short Short Story Contest (W. W. Norton) darauf hinzuweisen, dass von Äsops Fabeln bis zu Tschechows Kurzgeschichten, von Parabeln des Neuen Testaments bis zu Kafkas Tagebuchnotizen, Kürze Erzähler schon immer herausgefordert hatte, glaubte er mit dem Äquivalent einer Schreibmaschinenseite ein Maß gefunden zu haben, das bei der Erschaffung einer narrativen Welt kaum unterschritten werden könne.
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