Pianist Igor Levit: Fels und Brandung
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Pianist Igor Levit, Seite an Seite mit seinem größten Fan, Kulturstaatsministerin Claudia Roth, bei der Berlinale.

© AFP/Stefanie Loos

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Pianist Igor Levit: Fels und Brandung

Igor Levit beginnt seinen Berliner Klavierabend mit der ukrainischen Nationalhymne. Dann spielt er Ronald Stevensons monumentale "Passacaglia on DSCH".

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Jetzt, nachdem das Unvorstellbare geschehen ist, häufen sich auch in der Kulturwelt die wichtigen, aber letztlich völlig hilflosen Gesten: Distanzierung, Appelle, Vertragskündigungen. Völlig klar, dass sich auch ein politisch hellwacher Künstler wie Igor Levit, Deutsch-Russe aus Nischni Nowgorod, bei seinem Auftritt im Kammermusiksaal zum Krieg äußern würde. Er tut es knapp, widmet sein Konzert den Opfern in der Ukraine – und spielt die Nationalhymne.

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