
© Foto: Marko Mestrovic
Rapperin Ebow und ihr neues Album „Canê“: Flexen für die Freiheit
Free Kurdistan, Prada-Tasche und lesbische Lovesongs: Eine Begegnung mit der Rapperin Ebow, die auf ihrem neuen Album „Canê“ die Ambivalenzen feiert.
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Ebow lebt im Dazwischen. Zwischen Alkohol und Vitamintabletten, queer in der Liebe und straight bei der Familie, Depri zu Hause und Insta Live, Religion und tausenden Sünden. Es ist eine endlose Kette an Gegensätzen, die Ebow in „Canê“ aufzählt, dem titelgebenden Track ihres vierten Albums. Nüchtern bringt die Rapperin damit auf den Punkt, was sie als Person und Künstlerin vor allem ausmacht: Ambivalenzen. „Unsere Seele ist komplex“, sagt die 32-Jährige bei einem Treffen in einem kleinen Kaffee auf der Neuköllner Hermannstraße. „Unser Dasein ist nicht schwarz-weiß, wir sind zwischen den Dingen gefangen. Und das ist okay.“
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