Berliner Secession: Galerie im Glück
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Dies Landschaftsbild von Walter Leistikow hängt künftig in der Berlinischen Galerie.

©  Berlinische Galerie

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Berliner Secession: Galerie im Glück

Der Unternehmer Jörg Thiede hat 20 Jahre lang Werke der Berliner Secession gesammelt. Jetzt schenkt er sie der Berlinischen Galerie. In deren Sammlung passen sie hervorragend.

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Eine „Gegend, in der alle ansässig sind, die die Freiheit lieben, gleichviel ob sie witzig oder traurig, realistisch oder dekorativ ist“, so rühmte der Kritiker Oscar Bie die Berliner Secession im Jahr 1900. Zwei Jahre zuvor war die Künstlervereinigung mit Max Liebermann an der Spitze gegründet worden, um der offiziellen Kunstpolitik im Berlin Wilhelms II. eine unabhängige Plattform für die Moderne entgegenzusetzen. Kaum zu glauben, dass die Initialzündung für dieses Projekt ein idyllisches Bild gab, das eine stille, menschenleere Wald- und Seenlandschaft zeigt. Die Ablehnung des Gemäldes "Grunewaldsee" von Walter Leistikow durch die Jury der Großen Berliner Kunstausstellung 1898 führte zur Gründung der Secession. Lesser Ury, Lovis Corinth, Max Slevogt, Käthe Kollwitz, Heinrich Zille gehörten ihr an, ein Bündnis von Individualisten, die sich mit Unterstützung der Kunsthändler Paul und Bruno Cassirer erfolgreich selbst vermarkteten.

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