
© Gabriel Gnädinger
Tagesspiegel Plus
Porträt der Musikerin Tara Nome Doyle: Geliebter Blutegel
Die Musik der Berliner Singer-Songwriterin Tara Nome Doyle ist sehr emotional. In ihrem neuen Album „Værmin“ tritt auch viel Ungeziefer auf.
Von Maria Kotsev
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Tara Nome Doyle schmunzelt zuerst, als sie zugibt, dass sie ein sehr emotionaler Mensch ist. Dann lacht die norwegisch-irische Singer-Songwriterin: „Ja, das würde wahrscheinlich jeder um mich herum bestätigen.“ Hört man die Musik der 24-Jährigen, überrascht ihre Selbsteinschätzung nicht. Ihr neues Album „Værmin“ (Modern Recordings/ BMG) lässt die Hörerin durch ein etwa 40-minütiges Auf und Ab zwischen tiefer Traurigkeit, Ekel, Unbehagen, Geborgenheit und Freude rauschen.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true