
© Priska Ketterer/Lucerne Festival
Musikfest Berlin 2018: Göttliche Gesten
1974 schuf Karlheinz Stockhausen „Inori“ für Tänzer und Orchester. Zum Finale des Musikfests ist das Meisterwerk jetzt in Berlin zu erleben
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Im Foyer des Luzerner Konzerthauses sitzt ein sichtlich bewegter Wolfgang Rihm. „Dieses Stück hat keinen Vorläufer und auch keine Nachfolge. Es ist ein Solitär“, schwärmt der Komponist von „Inori“, dem 1974 uraufgeführten Werk seines Komponistenkollegen Karlheinz Stockhausen, das gerade verklungen ist. „Es ist wie ein Naturvorgang, der quasi aus dem Nichts beginnt, aus einem einzelnen Ton der Mittellage, einem G, und sich dann Schritt für Schritt entfaltet zu ungeheurer Kraft und Schönheit. Dieser Orchesterklang ist ein ganz eigener, ich kenne nichts, was damit vergleichbar wäre.“
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true