Tragikkomödie "Der wundersame Katzenfisch": Halt auf wilder Strecke
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Meeresrauschen, zum letzten Mal. Die aidskranke Martha (Lisa Owen, rechts) lässt sich die Lebenlust nicht nehmen und reißt sogar die scheue Supermarktverkäuferin Claudia (Ximena Ayala) aus ihrer Einsamkeit.

© Arsenal Filmverleih

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Tragikkomödie "Der wundersame Katzenfisch": Halt auf wilder Strecke

Von der Lebenslust im Angesicht des Todes: Der mexikanische Debütfilm „Der wundersame Katzenfisch“ erzählt von einer aidskranken Mutter mit vier Kindern. Die hinreißende Tragikomödie ist nur einer von vielen aktuellen Filmen über Kranke und Sterbende.

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Parkinson-Melodramen, Pflegeheim-Klamauk, Alzheimer-Komödien, eine KrebsLovestory: So viel Krankheit im Kino war nie. Die Gesellschaft wird älter, die Zahl der Silver-Ager-Filme steigt mit der Zahl der Silver-Ager-Zuschauer. Erst letzte Woche startete die Alzeimer-Komödie "Nebenwege". Verliert mit der aktuellen Zielgruppenorientierung der Kultur- und Unterhaltungsbranche auch der Tod seinen Schrecken? Zumindest kommt er aus der Tabuzone heraus. Spätestens wenn ein Stoff nach der Beleuchtung seiner tragischen Seiten („Halt auf freier Strecke“, „Amour“) auch für den Mainstream taugt, ist er nicht länger weggesperrt aus der breiten Öffentlichkeit.

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