Kultur: Hart wie Samt und Seide
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Kultur: Hart wie Samt und Seide

Zur Ehre des Allerhöchsten: Es werden wieder Kirchen gebaut – und der Sichtbeton erlebt eine Renaissance in der sakralen Architektur

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Die Kirche lebt – auch in „religiös unmusikalischer“ Zeit, wie es der Philosoph Jürgen Habermas sagen würde. Zumindest ist in den letzten Jahren wieder eine bemerkenswerte Zahl an Sakralbauten neu errichtet worden. Neigten die Kirchen in den Siebzigern dazu, statt eindeutiger Gotteshäuser Multifunktionsbauten zu errichten, die dem geselligen Gemeindeleben mehr verpflichtet waren als der Spiritualität, schien der Kirchenbau Ende der achtziger Jahre völlig zum Erliegen gekommen zu sein. Inzwischen aber entstehen wieder Sakralbauten, bei denen sich Architekten darum bemühen, mit Raumwirkung, Licht- und Blickführung eine Atmosphäre des Transzendenten zu erzeugen, wie sie historischen Kirchen eigen ist.

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