Kultur: Heimat lauert überall
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Kultur: Heimat lauert überall

Das MoMA kommt und kommt und kommt: Mit Sonderausstellungen beginnt schon jetzt in den Berliner Galerien die „American Season“

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Während sich die deutsch-amerikanische Freundschaft auf dem politischen Parkett noch auf dünnem Eis bewegt, stellt die hiesige Kunstwelt die Zeichen auf frühlingshaften Aufbruch. Das MoMA kommt und die Berliner Festspiele läuten die „American Season“ ein. Zu den Highlights der fünf offiziell beteiligten Galerien zählt Rudolf Kicken , der die Pionierrolle des MoMA in der Fotografie würdigt und von nächster Woche an gleich zwei Ausstellungen in Folge präsentiert (Linienstaße 155, Part 1: ab 18. Februar). Auch die Galerie müllerdechiara setzt auf transatlantischen Diskurs: Je vier Kuratoren aus New York und Berlin, darunter Shamim M. Momim, Ko-Kuratorin der diesjährigen Whitney Biennale, und Ute Meta-Bauer, Leiterin der Berlin-Biennale, präsentieren Künstler ihrer Wahl. Das Augenmerk richtet sich auf die Rolle des Kurators im Kunstbetrieb (Weydingerstraße 10, bis 1. April). In einer Podiumsdiskussion wird etwa hinterfragt, ob die kuratorische Vormachtstellung noch nennenswerte Unterschiede zwischen den USA und Deutschland zulässt, und ob die Kunstwelt wirklich so international ist, wie sie sich gibt (15. Februar, 15 Uhr, Internationales Design Zentrum, Rotherstraße 16).

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