Kunstquartier in Oberschöneweide: Heimkehren heißt anfangen
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Hochtief. Blick in die Sibylle-Bergemann-Retrospektive in den Reinbeckhallen.

© Doris Spiekermann-Klaas

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Kunstquartier in Oberschöneweide: Heimkehren heißt anfangen

Oberschöneweide hat ein neues Kunstquartier: Die Reinbeckhallen eröffnen mit einer Schau der Fotografin Sibylle Bergemann.

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Bei Bryan Adams pinselt ein Maler den neuen Betonvorbau an der alten Spreehalle an. Und bei Olafur Eliasson steht ein kleiner Bagger in der Betonhalle mit den leeren Fensterhöhlen und wühlt sich lärmend in den Grund. Sein großer Bruder kommt mit drohend aufgestellter Schaufel aus der Gasse gefahren, an deren Ende die zukünftigen Studios von Jorinde Voigt liegen. Hämmern, Klopfen, Bohren. Vor dem Café Oberschöneweide, das im ehemaligen Pförtnerhaus der alten Transformatorenfabrik residiert, blinzeln am Freitagmorgen ein paar Studenten aus dem benachbarten Wohnheim in die Sonne, die Kaffeetöpfe fest im Anschlag. Der Staub des Aufbruchs wirbelt in der Luft. Endlich. Fast hätte man gar nicht mehr daran geglaubt.

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