Musikfest Berlin: Gustavo Dudamel und die „Turangalîla“-Sinfonie: Herzen in Aufruhr
zum Hauptinhalt
Gustavo Dudamel

©  Adam Latham

Tagesspiegel Plus

Musikfest Berlin: Gustavo Dudamel und die „Turangalîla“-Sinfonie: Herzen in Aufruhr

Seelenleben eines Teenagers: Beim Musikfest Berlin dirigiert Gustavo Dudamel Messiaens monumentale „Turangalîla“-Sinfonie.

Von Frederik Hanssen

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

„Bordellmusik“ hat Pierre Boulez diese Partitur genannt. Ein klassisches Fehlurteil. Denn so grell geschminkt, so exaltiert und, ja auch, ranschmeißerisch Olivier Messiaens „Turangalîla“-Sinfonie daherkommt – um Erotik geht es hier nicht, um Fleischeslust oder Sextrieb. Bei der heftig beklatschten Aufführung des 80-Minüters durch Gustavo Dudamel und sein Orquestra Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela im Rahmen des Musikfests Berlin lässt sich dieses monumentale Werk vielmehr als Beschreibung des Seelenlebens eines Teenagers erleben.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })