Der Selbstverteidigungsminister: Ich bin Pop, ich bin ein Star!
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Der Selbstverteidigungsminister: Ich bin Pop, ich bin ein Star!

Die Beliebtheit des schneidigen Karl-Theodor aber scheint ungebrochen, das Volk stellt sich bockig und will sich seiner vermeintlich einzigen politischen Lichtgestalt um keinen Preis berauben lassen.

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Konsultiert man das Internet, bezeichnet der Begriff „Pop“ wahlweise ein Album von U2, einen Ort in Usbekistan, einen slowenischen Fernsehsender und einen Monat im Maya-Kalender. Mit all dem hat der deutsche Verteidigungsminister nichts zu tun. Landläufig – und ums Landläufige geht es in der Affäre Guttenberg – meint „Pop“ ja auch eher „Pop-Kultur“, von populär (beim Volk bzw. allgemein beliebt, lat. popularis), also das, was jeder kennt. Die Umfragewerte mögen langsam bröckeln, am Tag zehn des Doktorspiels, weshalb wir die Wahrheit über das gestrige Plebiszit der „Bild“-Zeitung auch nie erfahren werden („Der Guttenberg-Entscheid!“): Die Beliebtheit des schneidigen Karl-Theodor aber scheint ungebrochen, das Volk stellt sich bockig und will sich seiner vermeintlich einzigen politischen Lichtgestalt um keinen Preis berauben lassen.

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