"Happiness Unlimited" an der Neuköllner Oper: Im Traum des Lebens
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Die Performer von Project Wildemann und, im Vordergrund, Besucher.

© Matthias Heyde

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"Happiness Unlimited" an der Neuköllner Oper: Im Traum des Lebens

Therapie und Theater: Für „Happiness Unlimited“ an der Neuköllner Oper müssen die Besucher temporär auf ihren Sehsinn verzichten. Und stattdessen fühlen, hören, riechen.

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Alles so schön aufgeteilt: die einen auf der Bühne, die anderen im Publikum. So funktioniert Theater, seit Jahrhunderten. War es mal anders, am Anfang, im antiken Griechenland? War Theater mal kein fein säuberlich geschiedener, sondern ein gemeinsamer Raum, auf den sich alle gleichermaßen einlassen, immersiv, körperlich, sinnlich? Die vierköpfige Truppe Project Wildemann aus Amsterdam will wissen, ob es auch anders geht – und verteilt Masken an die Besucher in der Neuköllner Oper. Für „Happiness Unlimited“ wird der zentrale menschliche Sinn, das Sehen, ausgeschaltet. So geht es die Treppe hoch. Sofort übernehmen die anderen Sinne: Fühlen, Hören, Riechen, ein uralter, archaischer Instinkt. Es geht darum, Autonomie aufzugeben, sich einzulassen, loszulassen.

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