Heidi Hetzer: In 960 Tagen um die Welt
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Heidi Hetzer kam am Sonntag, den 12. März, nach ihrer Weltreise im Oldtimer in Berlin an, nach rund zwei Jahren und sieben Monaten am Steuer.

© Jörg Carstensen/dpa

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Heidi Hetzer: In 960 Tagen um die Welt

Die Weltumfahrerin Heidi Hetzer macht Männersachen, traut sich was und gibt Schwächen zu, ist weltoffen und heimatverbunden. Von der Frau kann die Gesellschaft was lernen. Eine Glosse.

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Ausnahmeerscheinung? Ausnahmeleistung? Ja, sicher, aber wenn Berlins Regierender Bürgermeister die Weltumfahrerin Heidi Hetzer mit diesen Worten am Brandenburger Tor empfängt, sticht doch das Outfit der Automobilistin ins Auge. Jeans mit Gürtel, bequemes Schuhwerk, leichte Steppjacke – so sehen Rentnerinnen beim Antritt einer Pauschalreise aus. Heidi Hetzer, eine ganz normale Pionierin: Sie vereint einfach alles, was die Gesellschaft derzeit so dramatisch zerreißt. Die 79-Jährige, die am Sonntag nach 84 000 Kilometern in 960 Tagen ihre Weltreise mit „Hudo“, dem 86-jährigen Hudson-Oldtimer, in Berlin beendet hat, ist eine Frau, die Männersachen macht, als gelernte Kfz-Mechanikerin, ehemalige Autohaus-Besitzerin und Rallye-Liebhaberin. Sie ist eine Fit-wie-Turnschuh-Alte, die gleichzeitig nicht dem Gesundheitswahn frönt und nicht verschweigt, dass sie ihre Reise wegen einer Krebserkrankung hatte unterbrechen müssen.

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