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Neuer Boulez Saal in Berlin: In der Herzkammer
Das Auge hört mit: Der Pierre Boulez Saal in der Berliner Barenboim-Said-Akademie ist eröffnet. Zedernholz und elliptische Formen dominieren den klangvollen Raum.
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Keine Reden, kein Promi-Schischi, einfach nur Musik. Mit dem Konzert zur Eröffnung des Pierre Boulez Saals macht Initiator Daniel Barenboim unmissverständlich klar, worum es hier künftig gehen soll. Um ein ganz besonders intensives Miteinander der Interpreten nämlich, und um mitdenkende Aufmerksamkeit auch in den Reihen der Besucher. „Konzerte sollte man grundsätzlich als Kommunikationsmittel betrachten, als lebendigen Kontakt zwischen aktiven Personen, seien sie Hörende oder Schaffende“, hat Pierre Boulez einmal gesagt, der große Komponist, der als Dirigent auch ein kluger Musikvermittler war – und ein Kulturpolitiker von erstaunlichem Durchsetzungsvermögen.
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