Neuer Boulez Saal in Berlin: In der Herzkammer
zum Hauptinhalt
Helle Hörhöhle. Der Saal besteht aus 320 Tonnen Holz und Stahl.

© Peter Adamik/promo

Tagesspiegel Plus

Neuer Boulez Saal in Berlin: In der Herzkammer

Das Auge hört mit: Der Pierre Boulez Saal in der Berliner Barenboim-Said-Akademie ist eröffnet. Zedernholz und elliptische Formen dominieren den klangvollen Raum.

Von Frederik Hanssen

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Keine Reden, kein Promi-Schischi, einfach nur Musik. Mit dem Konzert zur Eröffnung des Pierre Boulez Saals macht Initiator Daniel Barenboim unmissverständlich klar, worum es hier künftig gehen soll. Um ein ganz besonders intensives Miteinander der Interpreten nämlich, und um mitdenkende Aufmerksamkeit auch in den Reihen der Besucher. „Konzerte sollte man grundsätzlich als Kommunikationsmittel betrachten, als lebendigen Kontakt zwischen aktiven Personen, seien sie Hörende oder Schaffende“, hat Pierre Boulez einmal gesagt, der große Komponist, der als Dirigent auch ein kluger Musikvermittler war – und ein Kulturpolitiker von erstaunlichem Durchsetzungsvermögen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })