Sex und Pädophilie: Alissa Nuttings Roman "Tampa"
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Ihr Vorbild ist Nabokovs „Lolita“. Die US-Schriftstellerin Alissa Nutting will provozieren.Foto: Aaron Mayes/Verlag

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Tagesspiegel Plus

Weibliche Pädophilie: In feuchten Gebieten

Jugend als Fetisch: In Alissa Nuttings Pädophilie-Roman „Tampa“ missbraucht eine Lehrerin minderjährige Knaben. Inspiriert ist das Buch von einer wahren Begebenheit.

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Dieses Buch soll provozieren – das merkt man auf den ersten Blick. Das Cover zeigt ein rosa Stück Stoff mit einem zart geschlitzten Knopfloch, das überdeutlich an eine Vagina erinnert. Auf der Rückseite des Schutzumschlages werden Vergleiche zu „American Psycho“ und „Lolita“ gezogen, und der Klappentext verspricht „verbotene Begierden“ und einen „Tabubruch“. Der erste Satz des Romans trifft einen damit immerhin nicht ganz unvorbereitet. „In der Nacht vor meinem ersten Unterrichtstag lag ich in einer erregten Endlosschleife lautloser Selbstbefriedigung auf meiner Bettseite und fand keinen Schlaf.“

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