
© Kane Skennar
Filmkritik: "What We Do in the Shadows": Interview mit einigen Vampiren
Undead, before it was cool: Die Vampire in der Mockumentary "What We Do in the Shadows" sind keine virilen Helden, sondern vor allem unbeholfene, aus der Zeit gefallene Hipster. Das macht den Film zur perfekten Splatter-Komödie - aber mehr noch zu einer hochaktuellen Zeitgeist-Kritik
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Es gibt Dinge, die lernt Viago nie, auch nicht mit 379 Jahren Übung. Wenn sich Viago ein Mädchen einlädt, dann weiß er nie so richtig, wie er sie bezirzen soll. Den Moment, wo sie den ersten Kuss erwartet – er aber an den ersten Biss denkt –, den ruiniert Viago, indem er auf der preußischen Chaiselongue (kein Erbstück!) Handtücher auslegt. Das nützt aber nur selten, denn im Beißen ist Viago ähnlich dusselig: Bevor er einen Tropfen Blut saugt, spritzen bereits Fontänen quer durch das WG-Zimmer. Das Mädchen ist tot, das Sofa wieder mal hinüber, der Vampir bleibt hungrig.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true