„Orpheus“ an der Komischen Oper: Jupiter auf der Pirsch
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Eine schrecklich nette Gesellschaft. Höllenfürst Pluto (Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Mitte) lädt zum Tanz.

© Monika Rittershaus

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„Orpheus“ an der Komischen Oper: Jupiter auf der Pirsch

Der Knaller der Salzburger Festspiele: Barrie Kosky inszeniert Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ jetzt auch in Berlin.

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Was von dieser Premiere vielleicht am stärksten in Erinnerung bleibt: Nicht die Farbenpracht und wilden Tänze, nicht Plutos Höllenreich, wo die Enthaupteten wie Derwische umherwirbeln, oder Jupiters Fliegenkostüm, mit dem der CEO der Götter um Eurydike herumscharwenzelt. Sondern dieses so lang entbehrte Gefühl, dieses Fremdeln: Der Saal der Komischen Oper ist voll, ganz voll! Alle 1190 Plätze sind besetzt, man spürt den Arm des Nachbarn neben sich und empfindet es fast als Glück.

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