Off-Theater: Keine Angst vor roten Ampeln
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Welt am Draht. Eine Kopfhörerstimme leitet die „Remote“-Exkursion.

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Off-Theater: Keine Angst vor roten Ampeln

Stadt als Bühne: Rimini-Protokoll-Regisseur Stefan Kaegi schickt das Publikum von „Remote Berlin“ auf eine Erkundungstour durch den Westen der Stadt. Startpunkt ist das HAU, man bekommt Kopfhörer und einen GPS-Empfänger - und los geht's.

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Julia weiß, wo’s langgeht. Sie klingt warm, selbstsicher und vertrauenerweckend. Okay, auch ein bisschen künstlich und abgehackt. Aber das liegt eben daran, dass ihre Worte aus 2500 Stunden elektronischer Frauenstimme zusammengeschnitten sind. Egal, dafür besitzt sie Führungsqualitäten: „Ich bin so programmiert, dass du immer deinen Weg findest“. Gütig verspricht sie: „Ich will versuchen, dir eine gute Hirtin zu sein“. Ein Traum! Da spricht die ultimative Orientierungshilfe im unübersichtlichen Metropolengewirr. Das Navi fürs Leben.

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