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Berliner Kulturhaushalt: Kinder statt Kundry!
Opernluxus? Darbende Kinder- und Jugendtheater? Der Berliner Kulturetat bedenkt die einen üppig, die anderen zu wenig. Dabei reicht das Geld für alle. Ein Appell, pünktlich zur Lesung des Etats im Kulturausschuss.
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Gerade leistet sich die Stiftung „Oper in Berlin“ mal wieder eine überregionale Imagekampagne: Auf 600 Plakaten, die je zwei Wochen in Frankfurt, Dresden, Baden-Baden, Hamburg, München, Stuttgart und Potsdam hängen, ist in großen Lettern zu lesen: „Ich brauch’ Tapetenwechsel“, „Die ganze Welt kommt gern zu dir“ oder auch „Schaut auf diese Stadt“. Sätze, die inhaltlich nichts mit dem Angebot zu tun haben, das die Staatsoper, die Deutsche und die Komische Oper bieten. Der Absender der Botschaft ist deshalb auch in so kleiner Schrift in einer Ecke versteckt, dass er aus vorbeifahrenden Autos garantiert nicht zu entziffern ist.
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