Filmkritik: Carlos - Der Schakal
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Filmkritik: Carlos - Der Schakal

Terrorismus und Außenpolitik: Olivier Assayas’ 330-Minuten-Film "Carlos – Der Schakal" ist eine klug rhythmisierte, niemals überhitzte Tour de Force und verliert bei aller Detailliebe den Bogen nicht aus den Augen.

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Paris, 1975. Eine Wohngemeinschaft in der Rue Toullier, ein ganz normaler Abend. Man trinkt, raucht, plaudert, spielt Gitarre, bis der Geheimdienst an die Tür klopft. Ilich Ramírez Sánchez bleibt zunächst freundlich. Nein, er ist nicht der Mann auf dem Foto, nicht der, den sie suchen. Aber als die Agenten einen arabischen Kollegen hinzuholen, der ihn zweifelsfrei erkennt, schießt Carlos alle nieder. Dem Araber schaut er direkt in die Augen. Eine Exekution.

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