Kultur: Körperstudien
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Kultur: Körperstudien

Von wegen Zufall: Die Galerie Kunstagenten versammelt Traumfrauen

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Freundlich sieht sie nicht aus. Prall wie Ballons sind ihre Brüste, fleischig ihre Hüften, die rechte Hand zeigt den Stinkefinger. Hamra Abbas hat dieses Weib aus schwarzem Fiberglas geschaffen, übermannsgroß, teils Fantasywesen, teils Steinzeitvenus. Wie ein Pedell wacht „Woman in Black“ (22 000 €, Edition 1/3) über die Ausstellung „Recently Seen and Admired“, mit der sich die Galerie Kunstagenten eine Kunstvereinsschau leistet: Vier Künstlerinnen thematisieren den weiblichen Körper. „Zufall. Es ist mir gar nicht aufgefallen, dass nur Frauen dabei sind“, sagt Kuratorin Barbara J. Scheuermann. Und lacht, weil sie mit diesem Satz eine beliebte Ausrede männlicher Kuratoren persifliert, auf deren Künstlerlisten keine Frauen stehen.

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