Saisoneröffnung an der Staatsoper: Krank vor Liebe
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Im Schatten junger Mädchenblüte. Anna Lapkovskaja (Dunjascha) scherzt mit Olga Peretyatko (Marfa).

© Monika Rittershaus

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Saisoneröffnung an der Staatsoper: Krank vor Liebe

Sensationelle Wiederentdeckung an der Berliner Staatsoper: Daniel Barenboim und Regisseur Dmitri Tcherniakov entreißen Rimsky-Korsakows „Zarenbraut“ dem Vergessen.

Von Frederik Hanssen

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Je berühmter ein Künstler wird, desto mehr Verantwortung wächst ihm zu. Reicht allein schon die Nennung seines Namens auf dem Plakat, um den Saal zu füllen, sollte er seine Popularität auch dazu nutzen, um den Menschen, die ihm vertrauen, Neues, Unbekanntes oder zu Unrecht Vergessenes näherzubringen. Daniel Barenboim hat in seinen langen Jahren als künstlerischer Kopf der Berliner Staatsoper neben den Wagner- und Mozart-Zyklen auch immer wieder Rares dirigiert: gleich zu Beginn seiner Amtszeit Busonis „Brautwahl“, später Elliott Carters „What next?“, Jules Massenets „Manon“ oder auch Prokofjews „Der Spieler“.

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