Fotografie: Krass Clement und das Grau des Tages
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Im Rahmen. 2008 streifte der dänische Fotograf durch Kopenhagen.

© Krass Clement

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Fotografie: Krass Clement und das Grau des Tages

Die Berliner Galerie Argus Fotokunst zeigt die Serie "Novemberreise" des dänischen Fotografen Krass Clement. Die Bilder erzählen unverstellt vom ganz gewöhnlichen Leben - und zeigen dabei die Spannungen und Widersprüche des Alltags auf.

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Grau ist der alles beherrschende Farbton in den Fotografien des Dänen Krass Clement. Im milchigen Grau verschwimmt das Ende einer Kleinstadtstraße. Grau wirken die niedrigen Häuser, die Haltestelle des Busses, der Laden an der Ecke und selbst auf den Gesichtern scheint Nebel zu liegen. Aber hier täuscht der erste Eindruck: Nicht Nebel, sondern Melancholie verleiht den Porträts diesen weichen Ernst, der auf den Betrachter übergreift, zum Beispiel beim Anblick eines Kellners, der wie ratlos mitten im Raum verharrt. Oder der beiden Mädchen, die vor der Abfahrt des Linienbusses noch einmal nach draußen schauen, oder einer am Tisch sitzenden Frau, die mit aufgestützten Armen und dicker Hornbrille zum Sinnbild einer entschlossen in sich ruhenden Haltung wird.

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