Saisonrückblick: Kritikerpreis "Theater heute": Basel ist Gewinner, Berlin ein Ärgernis
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Andreas Beck, Intendant des Theaters Basel. Sein Haus belegt den ersten Platz im diesjährigen Ranking.

© Simon Hallstroem/Theater Basel/dpa

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Saisonrückblick: Kritikerpreis "Theater heute": Basel ist Gewinner, Berlin ein Ärgernis

Das „Theater heute“ hat gesprochen: Basels Hauptstadtbühne gewinnt den renommierten Kritikerpreis. Berlin macht sich als Streitmetropole bemerkbar.

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Was ist bloß los mit Berlin? Müssen wir uns von dem naturgegebenen Anspruch verabschieden, Nabel der Theaterwelt zu sein? Das neue Jahrbuch des Magazins „Theater heute“ legt diesen Schluss jedenfalls schmerzlich nahe. Wie stets zum Sommerende haben ein paar Dutzend Kritikerinnen und Kritiker aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ihre Höhepunkte der Saison benannt – und das einzige Hauptstadthaus, das dabei Lorbeeren in nennenswerter Zahl abbekommen hat, ist das „Nationaltheater Reinickendorf“. Richtig gehört, ein Fantasie-Theater, das nur temporär und dank des Schöpfergeistes der Hardcore-Ästheten Vegard Vinge und Ida Müller existiert hat und von den Event-Spezialisten der Berliner Festspiele initiiert wurde.

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